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Editorial

Volker Glaser,
Chefredakteur

Vater Staat sorgt sich um uns!?

Das altbekannte Bild des sorgsamen Staates, der sich wie ein guter Familienvater um die Seinen kümmert, gilt heute längst nicht mehr. Der Staat, nichts anderes als die Gemeinschaft aller hier lebender Deutscher, hat sich zu einem wahren Bürokratiemonster gewandelt. Umverteilungsmechanismen – größter Etat im Bundeshaushalt ist Soziales (41.8 %) –, zähe Investitionsentscheidungen (Stichwort: marode Infrastruktur), Mittelallokation nach Parteienvorliebe, Regulierung vieler Lebensbereiche, Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte und eine Steuer- und Abgabelast, die zu den höchsten in der Welt gehört, sind nur einige Beispiele der Aktivitäten von Vater Staat. Man muss nicht gleich schwarzsehen, doch geht vieles schief im Lande. Wenn dann noch der Angstbegriff der Terrorismusbekämpfung fällt, sind alle Türen für Maßnahmen offen, die bei Licht betrachtet schwer zu begründen sind. So auch am heutigen 26. Juni, an dem das neue Gesetz zur Geldwäsche in Kraft tritt. Vereinfacht gesagt löst der Kauf von Wirtschaftsgütern – bei Börsianer etwa beliebt der Kauf von Gold – ab dem Betrag von 10 000 Euro einen Verdachtsmoment aus. Händler müssen nun also die erweiterten Auskunfts- und Dokumentationspflichten befolgen, um im Nachfragefall Vater Staat einen mundfertigen Datensatz liefern zu können. Vorbei mit der Anonymität, die jetzt nur noch bis 9 999 Euro gewährleistet ist. Ob bei so viel Bürokratie mancher Auto-, Edelmetall- oder Oldtimerhändler nicht gleich ganz auf Bargeschäfte verzichten wird, ist offen, aber zu befürchten. Auch über diesen Weg kann Vater Staat also vieles kontrollieren, manches unmöglich machen und am Ende das Bargeld doch noch abschaffen. Unschöne Zeiten für liberale Menschen sind das. Vielleicht nutzen Sie, verehrte Leser, die kommende Sommerzeit für schöne Dinge und zum Konsumieren, denn Aktiensparen und Vorstandswoche lesen ist richtig, doch das Leben leben ist ebenso wichtig.

Musterdepot 2017: Plus 16 %!

Starkes Plus auf 2016 setzt sich in 2017 fort

Unser Vorstandswoche-Musterdepot erzielte im Jahr 2016 eine starke Performance von 36 %. Das war in einem schwierigen Börsenjahr eine sehr gute Entwicklung. Der DAX hat das Jahr 2016 lediglich mit einem Plus von 7 % beendet. Gestartet ist das Vorstandswoche-Musterdepot im Sommer 2015. Seit dem Start beträgt unser Kursplus über 66 %. Im vergleichbaren Zeitraum hat der DAX nicht einmal ein Plus von 10 % erreicht.

Die erfolgreiche Entwicklung unseres Musterdepots setzt sich in diesem Jahr fort. Das Kursplus liegt seit Jahresbeginn 2017 bei rund 16 %. Den DAX können wir damit erneut deutlich überholen. Er liegt per Ende April mit über 8 % im Plus.

Highlight in unserem Musterdepot ist die Aktie von Washtec. Die im SDAX notierte Aktie wird inzwischen mit 1 Mrd. Euro kapitalisiert uns ist ein echter Überflieger. Wir haben die Aktie im Oktober 2015 gekauft. Inzwischen können wir ein Kursplus von über 200 % verbuchen. Eine Verdreifachung in einem Zeitraum von nicht einmal 2 Jahren ist sehr gut. Sehr zufrieden sind wir auch mit der Aktie von ISRA Vision. Diese Aktie haben wir Anfang April 2016 gekauft. Aktuell beträgt das Kursplus über 112 %. Mit der Verdopplung des Aktienkurses innerhalb eines Jahres sind wir sehr zufrieden.

Im November 2016 haben wir unser Musterdepot mit der Aktie von Stratec und ADVA Optical verstärkt. Bei ADVA liegen wir aktuell mit gut 50 % vorne. ADVA ist derzeitiger Spitzenreiter im TecDAX bei der Performance des Jahres 2017. Bei Stratec liegen wir ebenfalls komfortabel mit über 20 % im Plus.

Mit einem Cashbestand von knapp 30 % fühlen wir uns wohl und arbeiten intensiv an neuen Kaufchancen für unser Musterdepot. Unser Ziel für 2017 ist, die starke Performance unseres Vorstandswoche-Musterdepots weiterhin auszubauen.

Abonnieren Sie die Vorstandswoche noch heute, um von der Performance in unserem Musterdepot in diesem Jahr ebenfalls zu profitieren.